Fack ju Göhte

Ich war mal wieder im Kino. Diesmal ging es in den Film Fack ju Göhte. Der Film an sich wirbt ja damit von den Machern von „Türkisch für Anfänger“ zu sein – ein Film den ich ehrlich gesagt noch nicht gesehen habe. Aber da ich eh ins Kino wollte und Karoline Herfurth für eine durchaus fähige Schauspielerin halte, hab ich dem Film einfach mal eine Chance gegeben.

Die Story ist charmant, aber nicht sonderlich tiefsinnig: Ehemaliger Knacki wird aus diversen Gründen Lehrer. Mit seinen durchaus neuen und aus Sicht seiner Kollegen fragwürdigen Lehrmethoden ist er der einzige, der die „Versagerklasse“ der Schule auf den richtigen Kurs bringt. Nebenbei wird noch eine Liebesgeschichte eingefädelt, welche sich an der klassischem „Erst will ich nichts mit dir zu tun haben, dann verfalle ich deinem Charm“-Vorlage orientiert.

Hört sich ja jetzt erst einmal nicht sonderlich toll an – war es aber trotzdem. Auch wenn die Story jetzt nicht sonderlich anspruchsvoll ist, hat der Film seine Stärken. Zum einen möchte der Film lustig sein und ist es dann auch wirklich – es gibt nichts schlimmeres als Filme die versuchen witzig zu sein und es nicht sind – zum anderen spiegelt der Film (wenn auch teilweise sehr überspitzt) einen Teil der Realität wieder. Wer regelmäßig mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, Wenn man also etwas zum nachdenken haben will, ist man hier auch nicht unbedingt falsch aufgehoben.

Das war jetzt zwar alles sehr knapp beschrieben, allerdings kann ich den Film klar weiterempfehlen.