Zum Thema VoIP bei der Telekom

Aufgrund meines Umzuges musste ich auch meinen Anschluss bei der Telekom mitzuziehen lassen. Im Rahmen der Umstellung wollte ich auch auf einen VoIP-Anschluss wechseln. Der Grund war eigentlich relativ einfach: TAE-Buchse und Router sind weit außerhalb der Reichweite des Wohnzimmers (wo umbedingt ein Telefon hinsollte).

Die Lösung für dieses Problem hab ich mir recht einfach vorgestellt. Schnell ein VoIP-fähiges Telefon bestellt und los sollte es gehen. Die Zugangsdaten für den VoIP-Zugang stellt die Telekom zur Verfügung.

Nun komme ich zum eigentlichen Problem: Im Rahmen der Umstellung wollte ich auch meinen Router (ja, ich habe so ein Telekom-Dingsi) wechseln. Der Speedport W724v sah eigentlich gar nicht so schnell aus: 802.11ac, Hotspot foo und einige andere Sachen hörten sich eigentlich recht viel versprechend an. Also Telefon angeschlossen, Zugangsdaten eingetippt und los kann es gehen, nicht. Was man natürlich nicht vergessen darf, ist das man die UDP-Ports, welche für VoIP benötigt werden auch an die Station weiterleiten muss – ist ja in der Theorie kein Problem. Nicht aber bei diesem Router. Port-Forwarding dieser Ports wird vom System schlicht und einfach blockiert. Man wird also gezwungen den Router als Basisstation für alle Telefone zu verwenden. Das ist, mal abgesehen davon, dass kein Router jmd. vorschreiben sollte, welche Ports man weiterleiten darf und welche nicht, zum einen sehr schade und zum andern total fail. Zum Vergleich: Der alte Router hat damit durchaus kein Problem. Ist ja auch logisch, schließlich kann er ja kein VoIP