Umorganisation

Letztens war es soweit: die totale Organisations-Apokalypse. Ich hätte nicht gedacht, dass ich jemals an den Punkt kommen würde, an dem mir die Informationen, welche auf mich einprasseln und die Dinge, die ich zu erledigen habe um die Ohren fliegen könnten.

Eigentlich hab mein bisheriges System für gar nicht so schlecht gehalten: Für To-do-Listen reichte Reminders von Apple und für gelegentliche digitale Notizen reichte Notes – ebenfalls von Apple. Da ich mich oft in Seminaren aufhalte und das hinschmieren von Schemata auf Papier oftmals schneller vonstatten geht, habe ich, wie es in der Forschung eigentlich auch üblich ist, ein Journal geführt, in welches ich den Großteil der Informationen eingetragen habe. Hört sich ja eigentlich nach einem klarem und einfachem Workflow an: Alles was anfällt, wandert entweder in das Notizbuch oder wird als Eintrag auf der To-do-Liste verewigt. Wie schnell man sich irren kann…

Wenn der Lightning-Port nicht mehr will – oder: Einmal saubermachen bitte!

Wie ich vielleicht schonmal irgendwo erwähnt habe, nutze ich ein iPhone 5. Dieses Telefon war das erste Modell, welches Apple mit einem Lightning-Port ausgestattet hat. Kleiner, schneller, besser – ich konnte mich eigentlich noch recht gut an die Keynote erinnern. Zusammen mit einem Adapter auf das alte 30-pin Kabel war auch der Betrieb mit altem Equipment weitestgehend möglich.

Was ich jedoch vor einigen Monaten bemerkt habe, ist dass die Konnektivität des Kabels mit der Zeit schlechter wurde. Das hat sich vor allem dadurch manifestiert, dass ich mein Handy nicht mehr vernünftig aufladen konnte, bzw. ist das Kabel mehrfach neu einstecken musste, damit es endlich geladen hatte.

Nun hat sich mir die Frage gestellt, was genau das Problem ist: Entweder das Kabel ist kaputt, oder der Port selber hat ein Problem. Kurz gesagt: Am Kabel lag es nicht. Vor zwei Monaten kursierte dann die Meldung, dass sich die Kontakte am Kabel selber abnutzen – was jetzt allerdings relativ wenig mit dem Port selber zu tun hat. Was ich jedoch bemerkt habe, ist das sich in diesem Port selber relativ viel Staub und Dreck ansammelt (was mir beim iPhone 4 witzigerweise nicht passiert ist).

Die Lösung brachte dann folgendes: Mit einem Werkzeug aus Büroklammer und Wattebäuschen konnte ich den Innenraum reinigen. Und siehe da: Es geht wieder ohne Probleme. Also statt direkt den Port zu tauschen: Einmal saubermachen bitte!

Update 11.01.2015:

Ich hatte in der letzten Zeit trotz der Reinigungsversuche einige Probleme beim Laden oder Verbinden des iPhones. Da ich trotz mehrfacher Reinigung kein besseres Ergebnis erzielen könnten, war ich schon drauf und dran den Lightning-Port und die Kopfhörerbuchse1 tauschen zu lassen. Bei der Suche nach einem Service der das für mich erledigt, bin ich auf folgenden Ansatz gestoßen: Man nehme einen Zahnstocher2 und kratze damit die Kopfhörerbuchse und den Lightning-Port aus.

Der Artikel beschreibt jedoch noch einen viel wichtigeren Punkt: Das Symptom. Sammelt sich zu viel Dreck im Lightning-Port bzw. der Kopfhörerbuchse an, schließen die Stecker beim Einstecken nicht komplett ab. So auch bei mir. Zwischen dem Rahmen des iPhones und der Verkleidung des Steckers klaffte ein 1-2mm großer Spalt. Mir war zu diesem Zeitpunkt nicht wirklich bewusst, dass im inneren des iPhones (genauer der Lightning-Buchse) genug Platz ist, dass sich dort soviel Staub ansammeln konnte, was sich im Nachhinein als Fehleinschätzung herausgestellt hat. Sagen wir es so: Es passt schon einiges an Dreck hinein. Jedenfalls scheint die Zahnstocher-Methode durchaus zu funktionieren. Beide Buchsen funktionieren wieder einwandfrei. Noch ein kleiner Tip zum Schluss: Ein normaler, handelsüblicher Zahnstocher ist ein wenig zu breit um bis zum hinten Ende der Lightning-Buchse zu reichen. Falls das auch bei euren Zahnstochern der Fall sein sollte, spitzt den Zahnstocher einfach mit einem Küchenmesser an.


  1. Ich konnte seit einiger Zeit zwar noch Ton über die Kopfhörer empfangen, allerdings funktionieren die Kontrollelemente nicht mehr 

  2. Man muss hier übrigens nicht allzu große Sorge haben etwas kaputt zu machen, da Holz relativ weich ist 

Disabling the MacBook Webcam Indicator LED

The same technique that allows us to disable the LED, namely reprogramming the firmware that runs on the iSight, enables a virtual
machine escape whereby malware running inside a virtual machine reprograms the camera to act as a USB Human Interface Device (HID) keyboard which executes code in the host operating system.

Soviel zum Thema „Die Webcam ist fest mit der LED verankert“…