MMXIV – 2014

Letztes Jahr habe ich ja schon einen Jahresrückblick gemacht. Es ist also Zeit das Jahr 2014 einmal runterzubrechen, was mir irgendwie sehr schwer fällt. Das liegt zum einen daran, dass dieses Jahr einfach so unglaublich voll war, dass ich überhaupt nicht weiss, was nun erwähnenswert war und was nicht. Zum anderen bin ich mit 2014 irgendwie nicht zufrieden gewesen, obwohl es eigentlich objektiv betrachtet gut lief. Ich habe viele Dinge nicht erledigen können und vieles nicht umzusetzen geschafft. Um ehrlich zu sein, frustriert mich das durchaus und gibt 2014 irgendwie einen bitteren Beigeschmack.

re:publica 2014

Ich habe mir überlegt meine Erfahrungen auf der re:publica 2014 einfach wie folgt aufzulisten. Es sind einfach so viele neue Eindrücke, dass ich trotz mehrfachem überlegen, keine Art und Weise gefunden habe, wie ich es halbwegs sinnvoll aufarbeiten könnte.

A wie App.net

Es hätte ja so schön sein können. Jetzt wird es bei App.net vermutlich keine großen Entwicklungen mehr geben. Alle Angestelten wurden entlassen und die Einnahmen werden nur noch dazu verwendet die Server weiter zu betreiben.

B wie Berlin

Es ist schon eine Weile her, seitdem ich die Möglichkeit hatte mal wieder etwas mehr von Berlin zu sehen. Irgendwie hat diese Stadt ja ihren Charme – auch wenn es an einigen Stellen echt siffig ist.

C wie C-base

Ich habe es diesmal auch geschafft wieder einige coole Ecken kennenzulernen. Wie z.B. die C-base. Kurz gesagt: Das Teil ist wirklich ein Raumschiff – Auf jedenfall einen Besuch wert!

H wie Hotspot

Internet im Zug scheint immernoch eine ziemlich große Herausforderung zu sein. Zumindest sollte man das meinen, wenn man den Telekom Hotspot im ICE der Deutschen Bahn nutzen möchte. Auf der Hinfahrt habe ich erst gar keine IP vom DHCP Server bekommen, auf dem Rückweg dürfte ich den Kommunikationsriesen dann endlich mit Geld bewerfen. Die Leistung war gerade eben akzeptabel. Ich denke da geht noch einiges mehr.

L wie Lesung
Die App.net Lesung von Fiona, Katrin und Jörn war wirklich ziemlich cool. Zwar fand die Session auf einer „Silent Stage“ statt, jedoch war es wirklich ein kleiner netter Kreis – typisch App.net halt.

Zum Thema VoIP bei der Telekom

Aufgrund meines Umzuges musste ich auch meinen Anschluss bei der Telekom mitzuziehen lassen. Im Rahmen der Umstellung wollte ich auch auf einen VoIP-Anschluss wechseln. Der Grund war eigentlich relativ einfach: TAE-Buchse und Router sind weit außerhalb der Reichweite des Wohnzimmers (wo umbedingt ein Telefon hinsollte).

Die Lösung für dieses Problem hab ich mir recht einfach vorgestellt. Schnell ein VoIP-fähiges Telefon bestellt und los sollte es gehen. Die Zugangsdaten für den VoIP-Zugang stellt die Telekom zur Verfügung.

Nun komme ich zum eigentlichen Problem: Im Rahmen der Umstellung wollte ich auch meinen Router (ja, ich habe so ein Telekom-Dingsi) wechseln. Der Speedport W724v sah eigentlich gar nicht so schnell aus: 802.11ac, Hotspot foo und einige andere Sachen hörten sich eigentlich recht viel versprechend an. Also Telefon angeschlossen, Zugangsdaten eingetippt und los kann es gehen, nicht. Was man natürlich nicht vergessen darf, ist das man die UDP-Ports, welche für VoIP benötigt werden auch an die Station weiterleiten muss – ist ja in der Theorie kein Problem. Nicht aber bei diesem Router. Port-Forwarding dieser Ports wird vom System schlicht und einfach blockiert. Man wird also gezwungen den Router als Basisstation für alle Telefone zu verwenden. Das ist, mal abgesehen davon, dass kein Router jmd. vorschreiben sollte, welche Ports man weiterleiten darf und welche nicht, zum einen sehr schade und zum andern total fail. Zum Vergleich: Der alte Router hat damit durchaus kein Problem. Ist ja auch logisch, schließlich kann er ja kein VoIP